DEIN MONAT & DEINE WOCHE: Lass den Weg zu deinen Wünschen, deiner Vision, deinen Zielen dein Alltag werden.
Mit der konkreten Planung deines Monats halten - verkörpert in deinen Fokussen - deine Visionen, Wünsche, Ziele Einzug in deinen Alltag. Ein Monat ist ein Zeitrahmen, den wir überblicken können. Und auch ein Monat ist ein natürlicher, zyklischer Zeitrahmen - mit einer eigenen Energie und einem Anfang und einem Ende, auf das unweigerlich ein neuer Anfang folgt.
Statt Monat um Monat stumpf verstreichen zu lassen und so durchs Jahr zu stolpern ("Huch es ist ja schon wieder...") bringt die Monatsplanung Achtsamkeit und Drive in unsere Vorhaben und unser Leben. Jeden Monat - Stück für Stück - die persönliche Entwicklung lebendig zu gestalten und dabei immer wieder frisch zu starten, von einer neuen Energie zu profitieren ist magisch und motivierend.
Mit jeder Woche frisch durchstarten, dran bleiben, fortsetzen, Neues ausprobieren, vorankommen
Ja das ist möglich. Jedoch: Je kleiner die Zeiträume werden, für die wir planen, umso mehr dürfen wir darauf achten, dass wir uns nicht zu viel vornehmen. Darin liegt die Gefahr, dass wir nicht schaffen, was wir uns vornehmen, und dass wir gar nicht erst anfangen - stattdessen aufschieben, uns verzetteln und den Flow stören. (Das machen wir übrigens auch, wenn unsere Ziele zu wenig uns selbst entsprechen).
Achte bei der Wochenplanung auf einen realistische Planung. Übe dich darin, deine Planung immer stimmiger zu gestalten - zum Wohle deiner Visionen und deiner gesunden Entwicklung.
In meinen Vorlagen heißt dieser Part: Making it happen. Das macht deutlich: an dieser Stelle entscheidet sich fast vollständig, ob Ziele umgesetzt werden, weil wir aktiv an ihnen arbeiten, oder ob sie Fantasien bleiben. Darum ist es besonders wichtig, dass wir hier eine gute Routine entwickeln, die zu uns passt. Aus diesem Grund habe für dieses Segment verschiedene Varianten von Vorlagen entwickelt, die individuell genutzt und zusammengestellt werden können. Hab hier Geduld, deinen Weg zu finden. Es lohnt sich! FÜR deine Ziele und fokussiertes Vorankommen.
Im klassischen Bullet Journal ist das Daily Log der Dreh- und Angelpunkt. Hier erfasst du - auf eine leere Notizbuchseite - zunächst alle Aufgaben und Termine des Tages - codiert durch bestimmte Bullet Point Symbole
Das wird am besten am Abend für den nachfolgenden Tag erledigt.
Im Verlauf des Tages werden die Aufgabe und Termine abgehakt. Das nennt sich RAPID LOGGING und gehört zu den Keys der BuJo-Methode. Die originalen Bullet Point Symbole sind so gestaltet, dass sie durch zusätzliche Striche oder Ausmalen eine neue Statusbedeutung erhalten (weiter unten findest du dazu das Original Video von Ryder Carroll). Der Kreis für einen Termin wird ausgemalt, wenn er erledigt ist, erhält einen Pfeil, wenn er verschoben wurde oder einen Strich hindurch, wenn er gestrichen wurde.
Darüber hinaus werden auf diesen leeren Seiten im Verlauf des Tages relevante Notizen "eingefangen" - so wie sie kommen. Einfach untereinander. So etwas wie Buchempfehlungen, Ideen (ggf. im Zusammenhang mit Zielen), neue Kontakte usw. Für die jeweiligen Kategorien werden wieder spezielle Bullet Point Symbole verwendet. So wird der Tag protokolliert. Du kannst hier mit unterschiedlichen Symbolen arbeiten.
Wenn es dir, wie mir, eher darum geht, deine langfristigen Ziele zu erreichen, statt alle deine täglichen ToDos- und Termine zu verwalten, kannst du deine Notizen auf diese Ziele reduzieren. Alles andere ist Sache für Terminkalender und andere Notizbücher. Ich führe ein sehr reduziertes Daily Log, dass in mein Weekly eingebunden ist (siehe Vorlagen).
Die Rapid Logging Methode nutze ich jedoch leidenschaftlich gern. Man muss es nur kurz verinnerlichen. Es klingt sehr viel komplizierter, als es ist. Versprochen!
Das zweite Key-Element der BuJo-Methode ist die MIGRATION. Migriert werden die Notizen aus dem Daily Log. Das bedeutet:
Die Migration erfolgt am Ende des Tages, der Woche, des Monats. Sie stellt sicher, dass wir dranbleiben, dass nichts aus dem Blick gerät und Infos sofort in eine handlebare Form gebracht werden.
Es ist zudem eine wunderbare Selbstbeobachtung: Werden Aufgaben (oder Termine) konstant verschoben, ist es Zeit für Reflexion ;-). Sind die Tage zu voll? Liegt es an den Aufgaben? Können sie eigentlich gestrichen werden? Brauchen wir etwas, um sie erledigen zu können? Was genau? Wie gehen wir das an?
Nimm dir dein Notizbuch - mit oder ohne Vorlagen und fang an. Es geht nicht um Perfektion, es geht darum, anzufangen und daraus eine Routine zu entwickeln.
Diese Routine darf daraus bestehen, dass du dich immer wieder und regelmäßig SCHREIBEND mit deinen Zielen, Wünschen und Visionen beschäftigst:
Es mag dir komisch vorkommen, immer wieder neu deine gleichen oder ähnlichen Ziele aufzuschreiben. Aber genau darin liegt ein wesentlicher Wirkfaktor dieser Methode. Indem wir unsere Ziele mit uns durchs Jahr tragen, monitoren und immer wieder nachspüren, werden sie zu unserem Kompass und Fokus - auf das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit und Energie ausrichten und wonach wir handeln.
Ganz viel Freude auf deiner Reise.
Herzlich Astrid
Coaching
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